Santa Catalina und Isla Coiba - Sonne, Strand, Surfen, Schnorcheln

Mittwoch, 14.11.2012

Was für ein Glück, dass einer der 1.000 Feiertage im November auf einen Montag gefallen ist! Das mussten wir natürlich nutzen und sind daher nach Santa Catalina gefahren.

Nach langer Diskussion um die Abfahrtszeit (passiert nunmal bei ner Gruppe von 9 Leute mal schneller Lachend) haben wir uns dann Samstag morgen um 5:30 Uhr versammelt um die kleine Reise anzutreten. Auf dem Weg haben wir an dem nächsten größeren Ort angehalten und sind in dern Supermarkt gegangen um uns mit den nötigen Flüssigkeiten und Snacks auszustatten. Einmal eine kurze Pipi-pause, bei der wir Mädels dann netterweise von Bewohnern eines sehr süßen Hauses renigelassen wurden um deren WC zu nutzen. Wo wir wieder bei den superlieben Leuten hier wären! :) ...und da waren wir schon im Ort.

Bevor es in Richtung Hostel ging haben wir dann beim Schnorchel-Mann für den Montag die Schnorchel-Tour zur Isla Coiba gesichert, da der Sonntag schon voll war. Check. Also weiter zum Hostel. Angekommen mussten wir aber leider feststellen, dass wir nicht direkt bis zum Hostel kommen, da man durch einen Mini-Fluss muss, der wenn die Flut naht auch bissl tiefer wird :D Also wurden alle beladen und durch das Wässerchen gestampft.

Transport über Wasser - light.

Gelohnt hat es sich aber allemal! Das Hostel "Oasis Surf Camp" liegt direkt am Strand! Man schaut raus und hat direkt Sand vor sich. Und die Cabanas waren auch total süß. Bunte Häuschen mit Hängematten auf den kleinen Verandas.

Tada! Unsere Mädels-Cabana. Unsere ständigen Begleiter. Die Aussicht nach dem Aufstehen.

Das lädt dann natürlich dazu ein als erste Amtshandlung ins kühle Nass zu hüpfen! Cool Danach testeten wir dann für einen Snack das Restaurant neben dem Hostel aus, was wie wir dann erfuhren von einer italienischen Auswandererfamilie betrieben wird. Danach war es dann ein hin und her zwischen Wasser und Handtuch.

Zum Abendessen hatten wir überlegt in den Ort zu gehen, aber da das Wasser wieder angestiegen war und eine Trockene Überquerung unmöglich war, wurde daraus nichts und wir sind wieder zum Restaurant beim Hostel gegangen was auf jeden Fall die richtige Entscheidung war. Die Italiener wissen halt wie man gutes Essen zubereitet! Zwinkernd Ein wirkliche Partyszene gab es da aber nicht. Einpaar Autos am Strand spielten Laut Musik, aber tanzen ist hier wohl nicht IN. Also haben wir den Abend dann am Hostel ausklingen lassen.

Als einzige die vorm Frühstück schon das Surfbrett testen wollte klingelte mein Wecker auch als erstes und ich belästigte die Leute direkt damit, dass ich ein Surfbrett ausleihen wollte. Da es meine ersten Surfversuche waren bekam ich dann eins der größten Bretter das ich kaum tragen konnte Lachend Ohne Erfolg stürzte ich also vor dem Frühstück in die Wellen. Mein Highlight war, dass ich liegend mit der Welle mitgegangen bin... Aber dafür feierte ich im Laufe des Tages grandiose Surferfolge! Ich stand total lang!!! Und bin ganz lange mit der Welle mit! Also zumindest ab und zu. Häufig bin ich auch direkt hingefallen oder die Welle wollte mich gar nicht erst mitnehmen hehe Leider habe ich keine Bilder von mir auf dem Board, aber hier ein Eindruck von mir als "Surfer": 

Sieht irgendwie nicht so professionell aus :D Nummer 2.

Leider dachte ich mir Vormittags: "Sonnencreme? Brauch ich nicht." Von wegen... Nachmittags waren mein Hintern und meine Beine hinten KNALLrot... Bin ich froh, dass ich mir noch son Shirt zum surfen gekauft hatte, sonst wäre mein Rücken auch so gewesen. Da man teilweise recht lange auf eine gute Welle warten musste und ich das dann liegend auf dem Board abgewartet hab erklärt das wohl auch warum mein hinterer Teil nur so verbrand war. Sitzen und anziehen tat so höllisch weh danach! Brüllend

Und eine Sache dir mich diese zwei Tage dort echt erstaunt hat: Nichts wird trocken! Hohe Luftfeuchtigkeit hin oder her bisher sind meine Kleider nach spätestens 2 Tagen immer irgendwie trocken geworden, aber da wurden sie einfach mal nasser :D Total verrückt. Aber es gibt schlimmeres ;)

Und am nächsten Morgen sollte dann zur spektakulren Schnorcheltour gehen. Der Wecker klang leider bissl zu früh, aber mit dem Ziel vor Augen kommt man dann irgendwie aus dem Bett! Leider war das Wasser dieses Mal tiefer als nur bis zum Knie... Rucksack aufbehalten war leider nicht drin :D Also das ganze Gepäck auf den Kopf und wo sonst noch Platz war über Bauch und LOS. Zum Glück haben da gerade einheimische Kinder im Wasser gespielt, die uns den niedrigsten Weg gezeigt haben und meine Wasserflasche, die sich selbstständig gemacht hatte, tragen konnten! An den beiden Autos angekommen leider die nächste böse Überraschung... Da hat jemand einfach ne fette Beule vorne ins Autogefahren und hat Fahrerflucht begangen... Und natürlich hat keiner was gesehen.

Autsch.

Das hat den Tagesbeginn leider betrübt, aber schien so als wenn wir nachher dann dafür entschädigt wurden von der Welt Lächelnd Erst wurden wir beim Schnorchel-Mann dann mit dem Nötigen ausgestattet: Flossen, Schnorchel und Brille (in meinem Fall eine Kinderbrille) Zum Glück gab es einen Wetsuit den ich ohne Aufgeld leihen konnte, damit meine Krebsroten Beine  nicht noch röter werden beim Schnorcheln. Ich war zwar die einzige die so idiotisch beim Schnorcheln nen Anzug anhatte aber besser so als wenn das sitzen noch mehr wehtut haha 

Le Wetsuit.

Bei der sehr ruppigen aber coolen Bootsfahrt das erste von vielen Highlights: Delphine! Leider hab ich es gar nicht erwischt einen zu erwischen mit der Kamera, aber Cora hat eine Flosse erwischt 

Das Boot.Erwischt.

Danach kam der erste Stopp bei ner kleinen Insel vor Coiba. Hier gab es kleine Haie, Schildkröten, Muränen und natürlich tausend kleine und unterschiedliche Fische. Leider hatten wir alle zusammen nur eine Unterwasserkamera die ein Kollege uns geliehen hatte, deswegen sind die Fotos begrenzt, aber hier einpaar einfach nur weils so schön ist:

Fisch 1. Fisch 2. Fisch 3.

Dann gab es eine kleine Lunchpause auf der Isla Coiba für die wir bereits im Schnorchel-Laden Eintritt zahlen mussten, das dann an ANAM geht die dafür sorgen, dass die Insel nicht verunreinigt wird und die Tiere da so weiterleben können wie bisher. Hier gibt es ein kleines Museum, Tische, einen Steg und paar Häuschen von der Ranger Station. Auf der anderen Seite gibt es noch ein alten Gefängnis, da die Insel früher mal als eine schöne Version von Alcatraz gedient hat, aber bis dahin wäre es leider zu weit gewesen. Eigentlich gibt es da auch das Krokodil Tito, das aber leider nicht da war.

Schade, dass wir uns nicht kennenlernen durften. Einfach nur um das Bild irgendwo reinzupacken :D

Auf der Suche nach Tito haben wir aber dann noch diese kleinen Totenkopfäffchen-Freunde am Strand entdeckt, die sich da anscheinend mit der ganzen Familie rumgetrieben haben Lächelnd ...und eine Iguana die aber sehr verschwommen ist.

Rechts neben dem Boot sind die kleinen :) ...und hier läuft die Großfamilie vor uns davon.

Als wir dann ein Stück hoch sind haben wir noch eine Art von Geiern gesehen, die sich gerade ihre Flügel getrocknet haben:

Der natürliche Trockner - der Wind.

Danach gab es noch eien Schnorcheltour bei Sonnenschein und dann an einen Ort wo man zur Saison immer Walhaie sieht, aber diese neigt sich leider dem Ende und deswegen waren die nicht mehr drin. Zurück in Santa Catalina war noch eine kurze Katzenwäsche angesagt und ab zurück nach Hause! Schließlich war am nächsten Tag wieder arbeiten angesagt, was sich mir dem Sonnenbrand (genauso wie die Fahrt) eher unschön gestaltete haha Aber dafür hatte ich ein tolles Wochenende und da kann man bissl Schmerz wegen der eigenen Dumheit ertragen Reingefallen

Ich bin bissl im Verzug mit der Zeit, da wir letztes Wochenende dann ein kleine Wanderung im Jungle "light" unternommen haben, aber das wird dann noch berichtet.

Ich hoffe ihr seid alle wohl auf und vergesst mich nicht auf die Entfernung Verlegen Passt auf euch auf und haltet mich auch weiterhin so schön auf dem Laufenden wie es bei euch so ist! 

Fühlt euch gedrückt. Eure Nati

Von wegen Vampire altern langsamer...

Donnerstag, 08.11.2012

Sooo,

ich wollte mal einen kurzen Eintrag zu meinem Geburtstag machen :)

Nach einem langen hin und her hatte ich mich dann doch entschieden trotz fehlenden Feiertags reinzufeiern! Also habe ich die netten Leutchen, die ich hier bisher kenne Abends in der Rana Dorada im Casco Viejo (Altstadt) um mich herum versammelt. Das war die Kneipe, die eine eigene kleine Brauerei hat und dadurch mehrere Biersorten im Angebot.

Auf dem Heimweg von der Arbeit habe ich mir dann noch schnell ein Halloween-taugliches Make-Up besorgt und voller Freude aufgelegt. Markus, meinen Mitbewohner hatte ich auch noch überzeugt, dass man sich an Halloween doch verkleiden muss. Leider waren wir da die einzigen da in der Kneipe haha Aber najaaaa, einige verkleidete Gestalten sind dann an uns vorbei Lächelnd

Man beachte das Tatto, das im Vampir-Paket dabei war :D

In der Rana Dorada haben wir uns dann mit Mojito-Pitchern begnügt. Um 0 Uhr war dann bissl gratulieren angesagt und da ich hier ja der Ober-Touri bin gab es als Geschenk ein tolles kleines Touri-Paket: einen Panama-Hut und ein Armbändchen mit der Panama-Karte, das die Frau eines Kollegen bei uns macht.

Anschließend sind wir noch mit nem kleinen Grüppchen in die Calle Uruguay (Das ist hier die Kneipen-/Club-Straße) ins Manrey. Gegen 2:30 Uhr war ich dann aber froh ins Bett zu fallen, da ja leider am 1.11. hier arbeiten angesagt war. Aber es war ein total schöner Geburtstagsabend und an dieser Stelle nochmal danke an alle die dabei waren und den Abend so schön gemacht haben!

Hier bitte den Hut beachten. AAAAAAHHHHH.

Der Tag danach (also der Geburtstag an sich) hat leider durch Müdigkeit und vielleicht auch bissl Übelkeit nicht so gut angefangen... Da merkt man dann doch das steigende Alter Reingefallen Aber schon auf dem Weg zur Arbeit war das vergessen, da ein Kollege meinen Mitbewohner und mich aufgesammelt hat und mit ins Büro genommen. das Beste daran war aber MAXI! Ein kleiner Welpe (Malteser), gerade mal 3 Monate alt), den er gerade zur Impfung gebracht hatte. Mit dem habe ich dann die ganze Fahrt geknuddelt! Er war einfach so FLAUSCHIIIIG!!! FLUFFYYYYY!!!! Ähem, also im Büro hat mein Kollege mich dann mit einem Küchlein mit Kerze erwartet, was mich auch sehr gefreut hat. Und meine Kollegin Ana hat mir auch ein kleines Geschenk und Karte mitgebracht :) Es war also ein angenehmes Eintreten in das Viertel Jahrhundert!

Dennoch habt ihr mir alle sehr gefehlt an diesem Tag!!! Und ein Riesendanke auch nochmal an alle die trotz Entfernung an mich gedacht haben. Ich habe mich sehr über alle Glückwünsche gefreut :) (Ich habe im Nachhinein erfahren, dass manche es über meine deutsche Handynummer versucht haben, aber die ist für das halbe Jahr stillgelegt, daher habe ich leider nichts bekommen) Das holen wir dann alles nach sobald ich wieder im Lande bin Lachend

Die Tage berichte ich dann über meine ersten Surferfahrungen in Santa Catalina und die ersten Schnorchelmomente auf der Isla Coiba letztes Wochenende! Es wird grandios sach isch eusch :D

Ganz liebe Grüße!

Affen, Krokodile... und Hühner.

Montag, 29.10.2012

Welcome to the Jungle war das Motto meines Samstags. Und er liegt ganz in der Nähe von Panama-City - in Gamboa. Da gibt es viele Tiere, die man in Deutschland nicht in freier Wildbahn sehen würde... und es gibt Hühner. Warum? Keine Ahnung was die da zu suchen hatten Lachend Aber ich fange an zu verstehen, warum es hier überall Arroz con Pollo (Reis mit Hühnchen) zu essen gibt... es gibt einfach zu viele davon! Aber von Anfang an...

Le Gutschein

Es gibt hier in Panama ein Pendant zu Groupon: Oferta Simple. Für jemanden, der in den 6 Monaten alles mitnehmen will was geht ist es also genau das richtige da immer mal wieder reinzuschauen. Vor einpaar Wochen gab es dann einen Deal für einen Ausflug in Gamboa, bei der man sich bei einer 3-stündigen Tour die Erweiterung des Kanals, Monkey Island und andere Inseln anschaut und ein Päuschen auf der Unternehmenseigenen Insel macht. Natürlich habe ich direkt zugegriffen! Aber als einzige... deswegen habe ich mit dann diesen Samstag voller Vorfreude (auch wenn noch bissl angeschlagen von der Erkältung) auf den Weg nach Gamboa gemacht.

Dieser Weg wird kein leichter sein...

Nachdem ich dann am Freitag meine Brunette-Pläne ( Tada.) in die Tat umgesetzt hatte und wieder die einzige war, die Abends nicht mit feiern gegangen ist (ups, passiert...), war ich dann Samstag um 5 Uhr bereit zum Aufstehen. Der Bus fuhr dann leider eine Stunde später, aber wir sind ja in Lateinamerika Lachend Pünktlich anzukommen (9 Uhr) wurde dann zwar knapp, aber ich blieb optimistisch! Um 9:01 Uhr kam ich dann am vermeintlichen Treffpunkt an, wo dann mein Handy klingelte und es die Frau des Expeditionsunternehmen war, um mich zu fragen wo ich bin. Als ich dann sagte wo ich gerade angekommen sei, reagierte sie mit einem "NOOOOOOOOOOOO, nicht dieser Muelle, sondern der vor der Brücke" ups... über die Brücke waren wir leider vor 15 Minuten gefahren... Ich fuhr dann mit demselben Bus zurück, um dann 15 Minuten später anzukommen und die Frau mich wieder anrief, dass das Boot nun Weg sei und wo ich denn sei. Die sind glücklicherweise nochmal für mich zurückgekommen. Es war mir zwar ziemlich unangenehm da einzusteigen, aber ich war extrem glücklich!!! Im Bötchen von ca. 12 Leuten ging es dann los Cool Die Bootsfahrt ins Nix.

Kanalerweiterung und Militärflughafen

Wenn ein Schiff durch den Kanal will, zahlen die 1 Milliarde Dollar!!! Dann kann man wohl verstehen, dass ein Großteil des panamaischen Wohlstands dem Kanal zu verdanken ist. Warum diese Einnahmequelle nicht optimieren und noch profitabler machen? Das hat sich Panama gedacht und per Volksentscheid dann beschlossen den Kanal um eine breitere Passage zu erweitern, damit auch die ganz großen Oschis durchpassen und dafür blechen *Katsching* Die "Baustelle" war dann unsere erste Station bei der unser Touriführer Archiles uns was dazu erzählt hat  Der  Anschließend fuhren wir dann an einem Militärflughafen vorbei, der im zweiten Weltkrieg von den Amis genutzt wurde.

Affeninsel die Erste

Wir fuhren dann noch ein gutes Stück weiter und um uns herum gab es ganz viele kleine grüne Inseln. An einer der Inseln fuhr Archiles dann langsamer... Und um uns herum hingen die Affen die Äpfel an den Bäumen! Hier waren es komplett schwarze Affen, die sich von den Ästen der Bäume am Ufer etwas zu Essen  holten. Teilweise waren die dann nur 2 Meter von uns entfernt, haben sich aber nicht von uns stören lassen und in Ruhe weitergerupft und ab und zu mal einen Blick zu uns geworfen.

Affenbaum. So sahen sie aus.

Baby-Crocodile

Als wir dann munter weiterfuhren sahen wir noch in sicherer Entfernung am Ufer ein ziemlich grosses Krokodil! Als wir uns dann näherten und Fotos schiessen wollten ging es leider ins Wasser, sodass man nur noch die Augen sehen konnte und Archiles entfernte sich dann auch von dem, was wahrscheinlich nicht die schlechteste Idee war :D Ein Stückchen weiter wurden wir für die entgangenen Fotos dann mit einem kleinen Babykrokodil entschädigt, dass sich auf einem Stueck Holz im Wasser niedergelassen hatte und ganz starr da lag. Nach fröhlichem Knippsen kam dann der Vorwurf auf es wuerde sich um ein Dekokrokodil handeln, was Archiles dann so nicht auf sich sitzen lassen wollte und drauf zu hielt! Bei einer fuer das Baby gefährliche Distanz sprang es dann ins Wasser und trat die Flucht an: quod erat demonstrandum. Hier benutze ich mal meinen Finger als Indikator, damit ich nicht markieren muss. Ich lerne dazu :D

Kleines Krokodil.

Affeninsel die Zweite

An einer neuen Insel wurden wir wieder langsamer und Archiles fing an komische Geraeusche zu machen. Und warum? Er rief die Äffchen! Erst war gar nichts zu sehen, aber dann sah und hoerte man wie sich etwas in den Baeumen bewegte und immer naher kam. Und dann war er zu sehen, der Hangover-Affe! :) Und dann noch das Geschwister-Äffchen. Die Leute vorne im Boot hatten dann kleine Snacks, mit denen sie sie gefüttert haben. Dann kam irgendwann anscheinend der Papa dazu, der sah nämlich um einiges älter aus als die beiden. Die haben einen beim Füttern richtig in die Augen geschaut als würden sie einen fragen, ob sie das wirklich nehmen dürfen. So süß!!

Die Übergabe. Vater mit den beiden Kindern.

Hier zeigte sich leider ein Nachteil an meiner verspaeteten Ankunft: Ich konnte nicht vorne sitzen. Denn die Leute vorne konnten die Kleinen fuettern, waehrend ich (zwar aus einer nahen Distanz, da ich in der 3. Reihe war) leider nur zuschauen konnte.

Aber es hat gereicht um sich nun zu 100% sicher zu ein: ICH WILL EINEN AFFEN ALS HAUSTIER!!!

Die Chillerinsel... und die Hühner

Nach der Aufregung musste bissl Entspannung her. Dafür fuhren wir auf die Chiller-Insel:Die Insel der Entspannung.Hier gab es ein Büdchen, ein Klo (was anscheinend von Hornissen-arten Insekten konterminiert war) und Archiles hat uns Hängematten aufgehangen. Und dann chillt man in seiner Hängematte, genießt die Aussicht und kriegt unerwarteten Besuch. Schönen guten Tag: Guten Tag. 

Schön wars! Den Rückweg habe ich dann mit 3 Franzosen im Taxi angetreten, die auch wieder nach Panama City mussten. Wenn einer von euch also mal den Weg nach Panama finden sollte, kann ich die Tour nur empfehlen Lächelnd

Ich werde dieses Jahr zum ersten Mal an meinem Geburtstag arbeiten müssen, denn hier ist es nämlich leider kein Feiertag... Ich muss den Leute hier bezüglich der Wichtigkeit des Tages der Allerheiligen glaube ich noch bissl was beibringen!

Besos

Die religiöse Natur.

Mittwoch, 24.10.2012

Hallo meine Lieben.

Da ich krank daheim rumgammel, dachte ich mir nutze ich die Gelegenheit und berichte über vergangenes Wochenende! Da war ich wieder einmal on Tour. Am Samstag war Natur angesagt und am Sonntag ging die Reise wieder einmal nach Portobelo, da das Fest des "Christo Negro" dort auf uns wartete.

Parque Natural Metropolitano: Plan C for the win.

Sooo, nachdem mit meiner Travelbuddy-Bekanntschaft Lou Plan A (Isla Taboga) aufgrund des Wetters nicht geklappt hat, da es morgens noch grau aussah wollten wir zu Plan B übergehen und uns die Ausstellung anschauen, die Stücke von der Zeit vor der Kolonialisierung ausstellt. Da es dort allerdings zurzeit eine Tutanchamun-Ausstellung gibt war diese nicht mehr da.

Es musste also ein Plan C her, was dann der Parque Natural Matropolitano wurde. Es gibt hier kleine Wege zwischen denen mal wählen kann und wir haben uns dann für den Weg entschieden, der auch eine Aussichtsplattform beherbergt. Zum einen gibt es auf dem Weg überall Ameisenstraßen, die ihn entweder durchqueren oder teilweise auch für einen Teil nutzen! Ich finds immer wieder witzig, wenn die sahen tragen die um ein vielfaches größer sind als sie selbst. Ausschnitt der Straße. Kurz danach sind wir schon einen eine Tümpel gekommen in dem sich ganz viele süße Schildkröten rumgetrieben haben. Leider sind sie alle ins Wasser als wir uns genähert haben, aber Lou hat es mit einem Blatt geschafft eine ein Stückchen rauszulocken:  They are everywhere. Wir hatten unten schon ein Schild gesehen gehabt auf dem Stand, dass es hier auch die kleinen Äffchen mit dem lustigen Namen hier Mono titi gibt. Leider waren wir erfolglos bei der Suche.... BIS sie über uns zu sehen waren!!! Oben in den Bäumen waren sie auf der Lauer uns haben uns beobachtet, sind uns gefolgt, haben uns ausspioniert! Als sie aber gemerkt haben, dass wir sie widerrum bemerkt hatten sind sie plötzlich zu allen Seiten ausgeschwärmt. Als aber ein Neugieriger nochmal zu uns geschaut habe ich ihn erwischen können. JUHU! Ich habe wieder mal mit der wohlbekannten Markierung hier nachgeholfen, damit ihr mich nicht für verrückt erklärt. Erst wollte ich ein Suchspiel daraus machen, aber als es dann um die Umsetzungsideen ging habe ich den plan aufgegeben Lachend Da habe ich einen erwischt! Und damit ihr wisst wie das Äffchen eigentlich aussieht, hier ein Bild aus dem World Wide Web für euch:So sehen sie dann aus, wenn man sie richtig sieht :)

Da der angestrebte Aussichtspunkte logischerweise weiter oben war, war der Weg dahin dementsprechend leider etwas ermüdend. Aber umso mehr habe ich mich dann über das grandiose Schild gefreut! Tadaaaa! The City. Wieder unten abgekommen trafen wir am Ausgang noch diesen kleinen Freund, der fast auf die Straße flüchtete:  Ratte ohne Schwanz. Danach hatten wir uns den anschließenden Burger und die Bummeltour im Mega-Shoppingcenter sicherlich verdient! Zwinkernd

Christo Negro in Portobelo:

Trotz des Abratens der einheimischen hier haben wir uns am Sonntag erneut auf den Weg nach Portobelo gemacht, da dort eines der größten christlichen Feierlichkeiten hier in Panama stattfinden sollte. Hier gab es in Colon (ein Ort in der Nähe) einige krasse Proteste, wegen der Unterzeichnung eines neuen Gesetzes und die Leute sagen, dass da die "gottverlassenen" hingehen, um seine Gunst wiederzubekommen.

Und zwar geht es nämlich da um folgendes: Die Geschichte (bzw. eine der Geschichten, es gibt da mehrere Versionen) besagt, dass damals eine Epidemie da unterwegs war und dadurch viele Menschen gestorben sind. Dann hat ein Fischer im Meer eine Box mit dieser Figur des schwarzen Jesus gefunden, ihn an Land und in die Kirche gebracht. Am nächsten Tag war die Krankheit dann weg.  El Christo Negro. Die Menschen können hier also Gebete an diesen Jesus richten und Abends wird dann mit der Figur durch die Straßen gegangen. Da sind um die Figur alle Kerzen an und die Menschen laufen auch mit Kerzen herum. Da wir mit dem Bus noch zurückmussten und es erst um 20 Uhr angefangen hätte, haben wir das leider nicht mitbekommen, aber dafür einige Eindrücke des Festes und dem was dazugehört. 

Um für die erhörten Gebete zu "zahlen" gehen die Menschen über 24 Stunden zu Fuß nach Portobelo, gehen auf allen Vieren lange Strecken zur Kirche und lassen sich dabei heißen Wachs auf den Rücken tropfen oder legen diese langen Strecken mit so einem großen Kreuz wie die Figur zurück. Dementsprechen fertig sind die Leute dann wenn sie dort ankommen. Die klassische Kleidung dieses Anlasses ist eine llilane "Robe" mit Spitzenrändern. Die, die gerade durchbeißen, werden dann von Freunden und Familie mit einem Bild des schwarzen Jesus bei Kraft gehalten. Einfach das Schild :D Die brauchen auch ein Pause.

Die Kleidung und der kleine Christo Negro auf dem Kopf. Der legt die Strecke auf allen vieren zurück.

Auf jeden Fall krass was die Leute alles für den Segen des Christo Negro tun. Das Prinzip kannte ich bereits vom Cirio de Nazare in Brasilien/Belem, wo es sogar noch krasser ist weil da Millionen von Menschen sind, die sich durchbeißen. Aber es ist jedes Mal wieder auf einer Seite beeindruckend, auf der anderen Seite bedrückend wenn man sieht wie die Leute in dem Moment leiden.

Um die Laune aber oben zu halten sind wir auf dem Weg zur Kirche einmal zum Mirador Peru (Ein Teil der Ruinen) hochgeklettert, um eine schöne Aussicht genießen zu können. Der Weg war steil und rutschig, aber er hat sich gelohnt :)

Angekommen. Der Mirador. Die Aussicht.

So, ich hoffe ich werde schnell wieder gesund, da diesen Samstag die Tour nach Monkey Island ansteht! Dann kann ich hoffentlich mit Affenfotos aus der Nähe dienen. 

Auf Bald und Bussarl aus Panama

Die kleine Isla Grande und Portobelo.

Freitag, 19.10.2012

Sodele, here I am again!

Da die Herrschaften aus dem Büro so schlau sind sich an einem Sonntag einen Halbmarathon einzuhandeln sind wir 4 Mädels nach Isla Grande gefahren und haben dann auf dem Rückweg noch die Ruinen in Portobelo mitgenommen!

Also die Hinfahrt ging um 7 Uhr los, wobei wir dann mit dem Bus gegen 8 losgefahren sind. Erst mit dem Bus nach Sabanitas, wo die Klimaanlage wieder einmal zu kalt war , aber man lernt ja aus seinen Fehlern und sorgt vor! Dann sind wir in einen Diablo Rojo umgestiegen, das sind die bemalten Busse, bis nach Guayra. Hier war die Fahrt dann mit offenen Fenstern und dadurch ne super Temperatur.   Diablo Rojo.

(Und ich hab mich so gefreut als ich das erste Mal das Meer gesehen hab auf der Fahrt!) Hier warten dann die ganzen kleinen Boote, die einen für ca. 3$ rüber zur Isla Grande fahren (5 Minuten oder so).

So ein Boot konnte man dann nehmen. Fast am Ziel!

Angekommen hatten wir ein tolles Hostel mit schönem Pool direkt am Meer. Der Hostel-Willy hat uns dann zwei Kokosnüsse zur Erfrischung gebracht (Die hier Pipa heißen, wie ich gelernt habe) als Wilkommensgruß. Dann sind wir kurz angekommen, aber aufgrund von Hunger und vor allem Strandlust dann auch direkt wieder los, das Wochenende geht ja schließlich viel zu schnell rum!

Die Tür zum Glück. Le Pool. Die Begrüßungskokosnuss.

Auf dem Weg zum Strand haben wir dann bei einer superlieben Kellnerin (die nach Namen gefragt hat für Bestellung, damit sie personalisierte Rechnungen schreiben kann) was gegessen. Für mich gabs eine süße kleine Cevichita, die cih nicht so klein erwartet hatte haha die Mini-Ceviche.Und es gibt hier mitten im Meer einen schwarzen Jesus. Ich hatte darüber gelesen, dass es in Portobelo einen bekannte gibt, der eine Krankheit vertrieben haben soll, aber das ist heir anscheinend normal, dass mitten im Wasser die Figur eines schwarzen Jesus treibt.

 Da ist er.

Am Strand angekommen war meine erste Tat: Ins Wasser!!! Schon vorbereitet auf das langsame reingehen aufgrund der Temperatur, war ich so positiv überrascht, dass das Wasser die PERFEKTE Temperatur hatte! Es hat abgekühlt, aber man konnte ohne Probleme reingehen, einfach super! Am Strande haben wir uns dann auch rumgetrieben bis der Hunger uns dann wieder zurückgetrieben hat.

Neben dem Strand. Die Strandnixen.Das obligatorische Sprung-Foto! der Strand. Das fand ich auf dem Rückweg einfach schön.

Sind dann kurz ins Hostel und dann wieder Essen gewesen. Hier gab es für mich Shrimps mit Patacones (frittierte Platanos / Kochbananen) Sehr lecker! Aufgrund der größe der Insel und dem durwachsenem Tourismus gab es wohl kein Nachtleben auf der Insel. Sind bissl rumspaziert, aber haben dann auch schnell aufgegeben. Wir hatten ursprünglich auf einen Laden gehofft mit Bob Marley, aber da war nur Captain Banana, ein verrückter kleiner Mann Lachend

Captain Banana in seiner Bob Marley-Bude.

Zurück im Hostel haben wir noch einen Saft auf der Veranda am Meer getrunken und dann hat sich die Müdigkeit durch den Tag aber doch gezeigt und wir sind in unser 8 Bettendorm, das wir aber für uns hatten. Es gab generell da sehr viele kleine süße Geckos, die herumschwirren, aber ein Tier war weniger süß:

Meine erste... wait for it... Kakerlake! Drecksvieh! Als es dann aber außer Sicht war habe ich versucht mir einzureden es sei bestimmt abgehauen :D

Am nächsten Tag gab es ein lecker Omelett zum Frühstück. Die Leute die im Hostel arbeiten (ich würde schätzen 3, aber nur einer war immer da) sind Allrounder! Der, der dir deine Laken bringt ist der, der auch das Frühstück macht. Ich fand das total witzig. Naja, danach waren wir auch nur noch bissl am Pool und haben uns dann auf den Rückweg gemacht gegen 11, da wr ja noch nach Portobelo wollten.

Kaum wieder auf dem Festland wurde das Wetter leider schlechter und es fing an zu regnen. Als es nach der Fahrt nach Portobelo noch nciht besser war haben wir dann beschlossen erstmal was  zu essen. Es gab wieder einmal Fisch :D Aber dieses Mal am Stück! War auch lecker, aber der Typ hat uns leider anscheinend Touri-Preise berechnet, was uns dann auch erklärt hat warum die kein Menü hatten sondern einem einfach gesagt haben was sie da hatten... Naja, wieder ein Fehler aus dem man lernt!

Da der Regen dann aufgehört hatte sind wir noch zu den Ruinen, die vor der Tür waren. Diese sind ziemlich gut erhalten! Auch die Kanonen sehen noch ziemlich fresh aus, wenn man bedenkt, dass die schon ca. 400 Jahre da sind:

Salutieren! Schön.

Auf dem Weg einen Bus zur Bushaltestelle haben wir dann einen abfangen können in Richtung nach Hause. Der war schon ziemlich voll, aber die Leute hier sind einfach so nett! Auf dem Hinweg hatten uns auch schon alle gefragt ob sie uns helfen können (Komisch, wir sahen doch gar nicht wie Touris aus, oder etwa doch?!: Niemals als Touri zu entlarven!) Und hier haben die alle Platz gemacht, haben ihre Kinder auf den Schoß genommen und sind zusammengerückt, damit wir usn auch noch setzen können. Total süß! Man merkt wirklich, dass sobald man aus der Stadt raus ist die Leute so lieb sind. Ich hab auf dieser kleinen Reise zum ersten Mal bei den Menschen das Gefühl gehabt in Lateinamerika zu sein. Schön!

Und auf dem Weg hat anscheinend die Polizei uns mal angehalten und der Busfahrer hatte offenbar keinen Führerschein... hm... doof! Aber die Fahrt ging kurz danach dann trotzdem irgendwie weiter. Waren uns nicht sicher ob wir uns darüber freuen sollten oder nicht... Aber wir sind heile angekommen und haben auch recht fix einen Anschlussbus nach Panama City gekriegt.

Ich weiß jetzt definitiv: Ich hab Lust auf mehr Meer Cool

Und es ist gerade anscheinend die Zeit der Events bei der Arbeit: Diese Woche war gestern die Präsentation des neuen Maxi Scooters von BMW nach Feierabend und Freitag ist die Eröffnung der Motorshow hier in Panama, wo wir als Aussteller hinkönnen. Da freue ich mich auch drauf! Dieses Wochenende treffe ich mich am Samstag mit einem Madl hier, die ich durch Travelbuddy kennegelernt habe (die hier aus Panama ist und gerne in Ihrer Stadt herumführen möchte) und wir fahren je nach Wetterlage entweder zur Isla Taboga oder gehen ins Museum, wo Stücke von Zeiten vor der Kolonialisierung ausgestellt sind (An dieser Stelle Danke an Britta und Jessi für den Tipp Lächelnd)

Ich denk an euch und werde weiterhin berichten!

Eure Nati

TnT - Touri 'n' Training.

Dienstag, 09.10.2012

Hallo nochmal,

also kurz vorm Wochenende wollte ich euch nochmal an meiner letzten Woche teilhaben lassen. Da ich dieses Wochenende naemlich zum ersten Mal auf die karibische Seite des Landes reisen werde (Isla Grande) werde ich danach wahrscheinlich nur davon berichten wollen :)

Freitag war ich nach der Arbeit mit meiner Kollegin Ana (eine sehr nette Kollegin, etwa in meinem Alter. Sitzt mit mir im Buero) ins Kino gegangen: "Savages". Komischerweise laufen die Filme hier, obwohl es die auch auf Spanisch gibt, meistens auf Englisch mit spanischem Untertitel... Also mich stoerts nicht, aber hat mich gewunder. Liegt wahrscheinlich daran, dass hier so viele aus dem Ausland sind. Spaeter waren wir erst bei Kollegen vortrinken (ich war wieder mal der Langweiler der nix getrunken hat :D) und danach wieder in dieser Roofbar im Casco Viejo.

Hier ist so ein Huegel / (kleiner) Berg auf dem eine Flagge Panamas immer so schoen weht. Immer haben wir das gesehen und wollten da mal hin und an diesem Tag war es so weit! Also haben wir letzten Samstag den Cerro Ancón hier in Panama City beklommen. Wir hatten eigentlich gedacht, dass man bis oben mit dem Auto fahren kann, aber dem war nicht so. Ein netter (Ironie, warum kommt noch) junger (auch Ironie) Mann hat uns am unteren Ende empfangen und mitgeteilt, dass wir hier parken und dann n Stueck (ca. halbe Stunde) yu Fuss gehen muessen. UND dass wir mit einem Auto aber als drei "Nicht-Panameños" jeweils 5$ zum parken zahlen muessen. Genau... Wir zahlen fuer ein Auto bestimmt 5 pro Person... Im Endeffekt war er so nett und hat uns nu 1mal 5 abgeknoepft. Also sind wir los. Es sind aber immer Autos an uns vorbeigefahren... komisch... oben angekommen standen parkende Autos... komisch... Naja, ein kleiner Spaziergang war auch schoen und so haben wir uns diese tolle Aussicht erkaempft:

Der moderne Stadtteil. Casco Viejo. Hier bahnt sich das Gewitter an. Das haben wir auf dem Weg gefunden.

Und die Flagge ist gehisst:

Tada

Und Tiere gab es auch! Wenn auch nicht viele. Auf dem Weg nach oben gab es eine fliegende Raupe! (Also eigentlich war sie an nem Faden oder so aber es sah so aus als wuerde sie fliegen Lachend Und Tukane haben wir gesehen. einer hatte sich auf einem Beerenstrauch (oder so aehnlich) am Baum niedergelassen und hat sich nach und nach an denen bedient. Er ist leider etwas weiter weg, aber ich hoffe ihr erkennt es (ich habe wieder mit einer kleinen Markierung nachgeholfen):

Tukituki

Und Lianen! Ich war quasi Tarzan! ...oder Jane ...oder ein Affe ...wie auch immer: Es war ein tolles Gefuehl! ...auch wenn es nur ein kleiner Schwung an einer einzelnen Liane war... Auf dem Weg nach unten hat leider ein klitzekleiner Regen losgelegt... Wir waren so ziemlich klitschnass als waeren wir duschen gewesen. Aber das gehoert wohl auch zur Panama-Erfahrung dazu :)

Abends war ich dann mit Kollegen essen und danach haben wir Kinnect gespielt. Das ist ja so witzig, hatte das (obwohl ich so ein Konsolenkind bin) noch nie vorher ausprobiert.

Am Sonntag haben ein Kollege und ich uns dann um die Trainerinnen aus Muenchen gekuemmert, die diese Woche ein Training gegeben haben. Also war ich nochmal am Kanal und nochmal in Casco Viejo! Nachmittags habe ich dann einen peruanischen Klassiker Cebiche probiert. Super lecker! Und Abends waren wir bei einem etwas edleren Peruaner mit denen und da habe ich Lomo Salteado gegessen, auch total lecker! Das Getraenk Pisco Sour war ganz lecker, aber fuer meinen Geschmack etwas zu stark... aber ich bin da ja auch eine Pussy...Unentschlossen Zwischendurch waren wir dann in einer Bar "La Rana Dorada" (Der goldene Frosch). Da haben einpaar Kollegen sich El Clasico angeschaut. Die brauen da ihr eigenes Bier und da haben wir uns durch das Sortiments-Schiffchen probiert:

Die kleine Brauerei Bierschiffchen mit 4 Sorten

Das erste Training diese Woche hier war thematisch nicht ganz so spannend, aber immer schoen mal aus dem Buero rauszukommen und was neues zu sehen. Das hat hier im Sheraton stattgefunden. Ich war nicht den ganzen Tag da, aber habe beide tage einpaar sehr leckere Snacks mitnehmen koennen hehe Und am zweiten Tag haben Ana und ich uns den Rest in Doggybags mitgeben lassen, war ja schon bezahlt Lachend

Und ich bin das erste Mal gefahren! Bin mit einem unserer Poolcars vom Buero dann alleine zurueck zum Sheraton... War total nervoes vorher, aber da keine Rush Hour war, war alles halb so wild im Endeffekt, alles gut gegangen. Nur der Weg war eine Herausforderung, da hier nicht ausgeschildert ist und teilweise riesige Strassen trotzdem Einbahnstrassen sind.

So, dann freue ich mich naechste Woche von meiner ersten karibischen Erfahrung erzahlen zu koennen.

Eure,

Nati

Same procedure as every day, James!

Freitag, 05.10.2012

So meine lieben Freunde!

Da ich gerade Zeit habe und auf das Abendessen bei einem peruanischen Restaurant warte berichte ich etwas aus meinem Alltag hier in Panama. Leider wird dieser Eintrag ziemlich bildlos, aber der nächste wird wieder schöner!

Wie in meinem ersten Eintrag erwähnt erinnert die Lebensart hier sehr an die USA (was man so hört, war ja noch nie da Zwinkernd) mit ihrer Convenience. Aber auch aus Brasilien erkenne ich heir sehr viel wieder.

Fortbewegung:

Also es wird grundsätzlich alles mit dem Auto gemacht (Doof, wenn man keins hat so wie ich). Also wenn du eine Ecke weiter musst ist gehen nicht so angesagt, sondern ziemlich OUT. Man geht (bzw. fährt grundsätzlich mit dem Aufzug) in die Garage und parkt direkt dort wo man hinwill! Hat seine Vor- und Nachteile, aber der ein eindeutiger Nachteil, wenn man kein Auto, sind die Bürgersteige hier. Denn den gibt es nicht immer und nie wirklich breit, sodass man mehr als einpaar Meter zu zweit gehen kann ohne Hindernissen auszuweichen zu müssen. Sei es ein Baum, ein wild parkendes Auto, Mülltonnen oder der eigentlich Müll auf den Straßen. Denn es gibt kaum Mülleimer und dementsprechend findet man viel davon auf dem Boden oder in den Löchern auf dem Weg :D

Also die Arbeit ist Fußmarsch etwa 25 Minuten von mir entfernt. Taxen sind hier ziemlch günstig. Eigentlich zahlt für die Strecke von mir zur Arbeit etwa 1,50$ (Exkurs: Die Währung hier ist Balboa. Aber die gibt es nur in Münzen bis zu 1 Balboa. Also ist das Zahlungsmittel hier der US-Dollar. Balboa ist dann daran natürlich auch fest gekoppelt) Ursprünglich war die Überlegung dann immer, dass mein Mitbewohner und ich ein Taxi zur Arbeit nehmen, aber daraus wurde nix :D Also wenn man nicht so aussieht als wäre man von hier (Und ich sehe leider nicht wie eine typische panameña aus) zahlt man anscheinend grundsätzlich mehr. Und diese Diskussionen am Morgen und nach der Arbeit haben mich dann schon nach dem zweiten Tag eher einbisschen genervt. Seit dem habe ich morgens und nach Feierabend immer einen kleinen Spaziergang, der dann mein Sport für die 6 Monate wird! Da ich ja mit Business Casual zur Arbeit gehen muss mussten dann am Anfang die schicken Schuhe in der Tüte mit und kurz vorm Bürogebäude erst angezogen werden :D Dann habe ich mir die von mir nicht so geliebten Ballerinas gekauft, da diese sowohl gut zum laufen als auch gut zum arbeiten sind Lachend

Metamorphose:

Wie ich es mir auch schon gedacht hatte ist das Leben als Blondine hier nicht immer von Vorteil... Also man fällt einfach auf, wird angegafft oder angesprochen und vor allem angehupt (Exkurs 2: Die Leute hier hupen auch bei so ziemlich allem... 1 Minute auf der Straße und man hat schon 10mal jemanden hupen gehört. Sei es auf sich aufmerksam machen, wenn man auf eine Kreuzung zufährt, eine Chica anhupen, jemanden grüßen, jemand wechselt die Spur etc. häufig habe ich den Grund auch noch nicht feststellen können) Ich denke ernsthaft darüber nach mich einer braunen Tönung hinzugeben. Dann traue ich mich auch mehr mal alleine irgendwohin zu fahren oder zu reisen. Dann muss ich nur noch etwas Farbe abkriegen und ich falle gar nicht mehr auf. Also seit gespannt auf meine Metamorphose haha

La oficina:

Also im Büro sind alle supernett. Insgesamt sind es knapp über 50 Leute die hier arbeiten. Da wir mit Importeuren in den einzelnen Ländern arbeiten, haben die im Office nix zu suchen und es ist überschaubar, obwohl wir ja 25 Märkte betreuen (davon sind aber viele auch nicht besonders groß in der höheren Klasse der Automobilbranche). Also von meinem Eindruck bisher würde ich auch sagen, dass mein Team das coolste ist Cool Aber das finden wahrscheinlich viele von ihrem Team... Die Arbeit ist super abwechslungsreich. Die Abteilung heißt Dealer Development und ist für verschiedene Bereiche zuständig wie Customer Satisfaction, Used Car Management, Buildings, Reportings über die Märkte und Trainings. Bei Trainings habe ich bisher am meisten zu tun und kann an denen die in Panama sind auch immer teilnehmen. Da kommt man einbisschen raus aus dem Büro und lernt was dabei, darauf freue ich mich auch sehr. Nächste Woche ist das erste :)

Mampf:

Zum Mittagessen gehe ich entweder mit den anderen Praktikanten oder mit Leuten aus der Abteilung. Das ist dann entweder eine Lunch-Ecke im Supermarkt oder der Foodcourt in der Mall oder unserem Gebäude. zusätzlich bekommt man zu seinem Gehalt hier immer so "Vale Panama"-Gutscheine. Die kann man in manchen Supermärkten, Apotheken, Restaurants und sowas einlösen. Ein Kollege hat es ganz passend beschrieben mit: "It feels like you're paying with fake money" Und er hatte recht, es ist toll!! Geld

Lebensmittel sind hier extrem teuer! Ich halte mich schon an die regionale Produkte und finde es teilweise trotzdem ziemlich krass bei manchen Produkten wo man das eigentlich nicht erwartet hätte. Aber dafür sind die die geilen Früchte hier super günstig (Schadet ja vielleicht nicht sich mal etwas gesünder zu ernähren Zwinkernd). Ich esse hier viel Papaya, Ananas, Bananen und Lidschi (die hier irgendwie von außen anders aussehen). Und die haben richtig Geschmack! Und dafür sind Süßigkeiten hier aber leider auch ziemlich günstig zum Teil, was die gesunde Ernährung wieder kaputt macht hehe UND: Nachdem ich mich wegen des zu schweren Koffers ja leider von meinen Nagelläcken trenne musste habe ich mich gefreut, dass die hier einfach mal nur 99 Cent kosten! PARTY haha 

Naja, abgesehen ist es nur bissl doof, dass unser Herd/Ofen irgendwie nicht funktioniert... Vielleicht fehlt nur Gas, aber das schränkt die Essensmöglichkeiten zurzeit ziemlich ein daheim...

Hab den Eintrag letzten Endes erst einen Tag später beendet, aber das ändert nix am Inhalt :) Ihr hört bald wieder von mir mit meinen neuen touristischen Aktivitäen, die ich dieses Wochenende auch schon wieder durchgezogen hab. TOURI FOR THE WIN!

¡Adios amigos! ¡Hasts luego!

Eure Nati 

You can run, but you can't hide!

Dienstag, 02.10.2012

Ich habe sie gefunden! Touristen, Souvenir-Shops, Wasser ohne neben einem Hochhaus zu stehen und einen Hauch des Lateinamerikanischen Flairs in Panama-Stadt - und zwar in Casco Viejo und am Kanal! ...ich hatte mich die ganze Zeit gefragt wo die sich denn alle rumtreiben!

Touri-Magnet 1: Casco Viejo

Da einer der anderen Praktikanten, der schon länger hier ist, Besuch von daheim hatte und er eine Touri-Tour gegeben hat habe ich mich da direkt mal mit reingezeckt! Casco Viejo ist quasi die Altstadt hier, die sich auf einer Halbinsel befindet. Ich war sogar letztes Wochenende schon da, aber da waren wir Abends in ner Bar auf dem Dach und ich hatte 1,2 oder vielleicht auch 3 oder 4 Mojito (die waren sehr lecker) getrunken und hatte deswegen da noch nicht die Gelegenheit gehabt mich mal wirklich umzuschauen :) Viele Häuser sind etwas runtergekommen, da das Zentrum der Stadt das moderne Panama-City geworden ist, aber es ist nur zu empfehlen! Zählt sogar zum Weltkulturerbe. UND: Ich habe sogar daran gedacht meine Kamera mitzunehmen, HA!

Eine Ruine.  Teatro Nacional Die Stadt im Nacken

Und was natürlich nicht fehlen durfte:  Die Hüüüüüüte :) Die guten Panama-Hüte! Aber bei den Souvenirs lasse ich mir noch Zeit. In diesem Fall auf dem Plaza de la Independencia (Hier haben die Panamaer ihre Unabhängigkeit von Kolumbien mal erklärt). 

Dann fand ich das so toll, dass man durch den schmalen Weg der Altstadt die Hochhäuser im Hintergrund gesehen hat und wollte das mit der Kamera mehr oder weniger gelungen ist. Aus diesem Grund habe ich hier mit einer kleinen Markierung nachgeholfen damit ihr seht was ich meine :D   

Danach waren wir auf dem Fischmarkt Fischmarkt.und haben da gegessen. Da habe ich vielleicht eine Enttäuschung erlebt... Eine Frau neben uns am Tisch hatte DERBE den GEILEN Teller! Leider habe ich da kein Foto zur Hand aber stellt euch das mal von der "Geilheit" so in der Art vor: Geiler Teller  Und wie das ja mit dem Futterneid so ist, wollte ich das auch haben! Ich bin die Karte durchgegangen und war mir ganz sicher, dass das panierte Gambas waren. Also bestelle ich genau das. Das Essen hat über eine Stunde gebraucht bis es kam aber ich war mir ja sicher, dass das Warten sich mehr las lohne würde. Dann kam mein Teller:  Mein Teller. Najaaaaaaaa, next time. Da frage ich die Dame dann besser was sie da bestellt hat. Lecker war es ja trotzdem :)

Danach waren wir noch bei Prakti-Kollegen daheim und haben bissl gechillt am Pool und ich bin dann Heim als es losging zum Nacho-Essen (Dafür habe ich leider keine plausible Erklärung)... Ich war müde, reicht das?

Und am Samstag Touri-Ort No. 2: Der Panama-Kanal

Hier habe ich mich immer schon gefragt: Wie kann es sein, dass so einbisschen Wasser und ne Art Schleuse so bekannt sind? Ich hab mich gefragt warum ich da jetzt eigentlich hinfahre um Schiffe vorbeifahren zu sehen (die alle übrigens schon Schlange stehen um da durch zu fahren) Aber wisst ihr was: Das ist tatsächlich krass was dahinter steckt. Abgesehen davon, dass es natürlich für die damalige Zeit ein Riesenfortschritt war schaut man sich das total fasziniert an!

Es heißt dort Miraflores! Der Kanal-Abschnitt besteht aus zwei Teilen, die durch eine Schleuse getrennt sind und beide Hälften haben unterschiedlich Hohe Wasserhöhen. Die Monsterfrachter fahren mit Begleitung von kleinen Helfern in den schmalen Kanal rein, dann schließt sich hinter Ihnen eine Schleuse. Dann passt der Wasserspiegel sich auf beiden Seiten an und die Schleuse in der Mitte öffnet sich. die Frachter fahren in die zweite Hälfte und die mittlere Schleuse schließt wieder. Dann ändert sich die Höhe der Spiegel wieder und der Frachter fährt auf dieser neuen Höhe wieder ins neue Wasser. Klingt langweilig, ist aber geil :D Klingt spannend oder? :D Ich habe versucht in Bildern zu dokumentieren:

Das Schiff fährt rein Das Häschen, weils so süß ist. Die mittlere Schleuse. Hier passt sich die Höhe langsam an. ... it opens! Er fährt durch. Hier fährt ein anderer grad raus.

Ja so war mein Touri-Wochenende, und schon wieder wird es zu lang, wenn ich jetzt vom Alltag berichte... aber das mache ich die Tage auf jeden Fall! 

Und ich habe heute von einem Kollegen von einem Ort hier in der Nähe erfahren, der Portobelo heißt und wo man mit dem Bus für ca. 3$ hinkommt. Dort soll man nicht weit von der Stadt etwas karibisches Flair schon schnuppern können. Das steht als nächstes auf der Liste und da versorge ich bald hoffentlich mit Geschichten und Fotos! :)

Auf bald und ich hoffe ihr seid alle wohl auf! Besos

The eagle has landed.

Samstag, 29.09.2012

Hallo ihrs!

So, nun schaffe ich es nach einer Woche auch mal den angekündigten Reise-/Praktikumsblog zu erstellen. Leider habe ich wie immer bisher so ziemlich immer meine Kamera vergessen und kann daher noch nicht mit neuen Bildern dienen, aber die folgenVerlegen

Also nachdem ich dann am Tag vor der Abreise in Düsseldorf gesehen habe, dass mein Koffer leider 10 Kg zu schwer ist mussten einige Sachen raus: Schuhe, Kleidung, Handtücher, Cremes, Reisetagebuch, und vor allem die meisten Nagellacke!! mussten leider in good old Germany bleiben Weinend Nach einer 3 1/2 Stündigen Nacht bei der gute Ninja-Katze ging es dann um 5 zum Flughafen, wo meine Eltern auf mich gewartet haben um mich schön dramatisch an der Handgespäckkontrolle zu verabschieden. Traurig war das...

Nach einem angenehmen Flug mit den "Cafe!?!?"-Frauen und -Herren von Iberia und einem Zwischenstopp in Madrid war ich also in Panama. "Panama? Was macht man denn da?" "Panama? Da gibts doch diese Hüte!" "Panama? Oh wie schön ist Panama von Janosch kenne ich" Waren die häufigsten Reaktionen auf die Erwähnung dieses Landes. Und ich wusste auch nicht mehr darüber bevor es mich hierherverschlagen hat. Dementsprechend bin ich auch ohne eine richtige Vorstellung hergekommen und war umso erstaunter als der nette Fahrer Alfredo, der mich am Flughafen mit einem BMW-Schildchen erwartete, mit mir vom International Airport Tocumen in die Stadt reinfuhr. Man hatte das Gefühl man fährt in eine Mischung aus Miami und New York. Am Abend hatte man den Eindruck hier geht es allen gut. Erst am nächsten Tag bei Tageslicht und einer kleinen Tour wurde ich doch zurück in die Realität geholt, dass es auch hier direkt neben den modernen Hochhäusern auch sehr arme Viertel gibt. Der Kontrast ist hier wirklich Extrem. Es gibt mehr Autos auf den Straßen als Menschen, weil alle hier mit der American Convenience leben und mit dem Auto jeden Meter fahren wenn möglich. 

Wohn-/Esszimmer Eingang KücheKann nur mit 2 Fotos von der Wohnung dienen, da mein Zimmer aufgrund von Unordnung leider erstmal ausfällt Verlegen ...folgen aber noch! Bisher gab es zum Glück noch keien Begegnung mit Kakerlaken, aber dafür wurde bereits ein kleiner Gecko gesichtet. Und es gibt hier eine neue Art von Viechern, das mir vorher unbekannt war:

Erst war es nur ein Mythos von anderen Praktikanten, die davon berichteten, aber gestern ist es mir auch begegnet: Eine Art Würmchen! Es kriecht sich mit seinem weißen Kokon ganz merkwürdig voran. Ich habe bereits versucht es mit dieser Beschreibung bei Google zu finden, aber leider hat Google versagt (oder ich)... Naja, abgesehen davon ist alles gut.

Wenn ich jetzt noch von meinem ersten Wochenende und meiner ersten Arbeitswoche erzähle wird das bissl viel glaube ich. Ich belasse es also heute erstmal dabei und berichte die Tage nochmal mit einem etwas informativeren Eintrag :)

Ich denke an euch und sende liebe Grüße aus der Stadt der Kontraste.

Eure Nati

Bald geht es los

Samstag, 29.09.2012

Dies ist der erste Eintrag in meinem neuen Blog. In Zukunft werde ich hier über meine Erlebnisse im Ausland berichten.